Wissen teilen – Der Weg zum Erfolg

Erfolg hängt nicht nur vom Know-how einer Person oder dem Team-Zusammenspiel ab, sondern auch vom gemeinsamen Verständnis. Daher haben wir Ihnen ein Glossar der gängigsten Begriffe im digitalen Produkt-Umfeld erstellt. Viel Spaß beim Lesen!

Agile Entwicklung

Unter „Agiler Entwicklung“ wird der Ansatz verstanden, Produkte und Features agil umzusetzen. Dadurch kann schnell und flexibel auf neue Anforderungen eingegangen werden.

Durch den agilen Ansatz erhöhen wir die Qualität des Produktes und können schnell auf Kundenbedürfnisse reagieren. Während der Entwicklung wird das Produkt durch mehrere Iterationen (Entwicklungszyklen) geführt, die die Modifikation des Produktes zum Ziel haben. Eine Iteration konzentriert sich dabei auf die Umsetzung von Anforderungen, die wir durch Nutzer-Feedbacks erhalten.

Barrierefreies Design

Bei Barrierefreiem Design – oder auch „Accessibility“ – geht es darum, digitale Produkte so zu gestalten, dass sie von jedem genutzt werden können. Auch von Menschen mit Behinderungen (z.B. Farbenblindheit, Legasthenie) oder situativen Einschränkungen.

Ein zugängliches System trägt im Allgemeinen zu einer guten User Experience bei. Dabei sollte das Design flexibel, einfach, intuitiv, lesbar und fehlerfrei sein. Und zuletzt sollte das Design auch responsiv und somit auf allen Endgeräte nutzbar sein.

Continous Integration

Kontinuierliche Integration (auch fortlaufende oder permanente Integration; englisch continuous integration) ist ein Begriff aus der Software-Entwicklung, der den Prozess des fortlaufenden Zusammenfügens von Komponenten zu einer Anwendung beschreibt. Das Ziel der kontinuierlichen Integration ist die Steigerung der Softwarequalität. Typische Aktionen sind das Übersetzen und Linken der Anwendungsteile, prinzipiell können aber auch beliebige andere Operationen zur Erzeugung abgeleiteter Informationen durchgeführt werden. Üblicherweise wird dafür nicht nur das Gesamtsystem neu gebaut, sondern es werden auch automatisierte Tests durchgeführt und Softwaremetriken zur Messung der Softwarequalität erstellt. Der gesamte Vorgang wird automatisch ausgelöst durch Einchecken in die Versionsverwaltung.

Design-Sprint

In einem Design-Sprint wird innerhalb von 5 Tagen in 5 Schritten ein Design-Konzept erarbeitet.

Bei einem Design-Sprint handelt es sich um einen fünftägigen Prozess, in dem Lösungen für eine neue Idee oder bestehende Herausforderungen erarbeitet werden. Die 5 Schritte setzen sich aus der Analyse der Ausgangssituation, dem Generieren von Ideen, dem Finden von Lösungen, dem Wireframing & Prototyping sowie dem Validieren der Idee zusammen.

GIT

Eine Software benutzt in der Softwareentwicklung, um Versionen zu verwalten.

Eine kostenlose und open-source Software, die in der Softwareentwicklung benutz wird, um Projekte von verschiedenen Größen effizient und mit Version Control zu leiten. Der Code eines Projekts und die Versionshistorie werden nicht in der gleichen Lage gespeichert, sondern sind die für jeden Entwickler im Team zugänglich. Die Vorteile der GITs Nutzung sind schneller Arbeit, Datenintegrität und seine Eignung für Projekte, die nicht schrittweise oder linear fortschreiten.

Iterationen

Eine Methode zum Wiederholen wichtiger Designsschritte, um schnell eine gewünschte Lösung zu erreichen.

Iteration ist ein Ansatz zur Wiederholung eines Prozesses, bis die gewünschte Lösung erreicht ist. In der Kontext des UX Designs durchläuft es die Schritte Anforderungsanalyse, Design, Prototyping, Usertests und Bewertung und wiederholt diesen Prozess, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Iteratives Design kann in jeder Phase des Designprozesses verwendet werden. Der Hauptvorteil dieses Ansatzes besteht darin, dass ein zufriedenstellendes Produkt schneller entwickelt werden kann und es immer billiger ist, einen Prototyp auf der Grundlage von Userfeedback zu ändern als ein entwickeltes Produkt.

Lean Startups

Ein agiler Ansatz, um Startups zu erstellen und verwalten, der zielt, ein Produkt schnell zum Markt zu bringen.

Dieser Ansatz ist nicht nur für Startups geeignet, sondern auch für jemand, der mit so wenig Ressourcen und Prozessen wie möglich schnell und effektiv ein neues Produkt zu entwickeln wollen. Die Hauptelemente des Lean Startup Ansatzes sind sehr kurze Produktentwicklungszyklen, keine langfristige Planung und frühes User Feedback. Kurze Produktentwicklungszyklen sind wichtig, damit User Feedback und Änderungen schnell und ohne hohe Kosten implementiert werden können.

Lean UX (Lean User Experience)

Die Umsetzung von UX in einer schnell verändernden und Zeitbefristeter Umgebung.

Ein Begriff, der im Agilenarbeiten benutzt wird, in dem traditionelle UX Methoden nicht geeignet sind wegen des Agilen Umgebung in der die Entwicklung in Zeitbefristet, schnellen Schritten durchgeführt wird. Lean UX konzentriert sich darauf, Feedback so früh wie möglich zu bekommen, um schnelle Entscheidungen zu treffen, und an jeder Iteration (Entwicklungszyklus) für ständige Verbesserung. Der Prozess von Lean UX beinhaltet die Erstellung einer Userproblemaussage und die Entwicklung von Annahmen über der User und ihre Kontext, bevor eine Lösung erstellt wird, die die Problemaussage beantwortet.

Minimum Viable Product

Bei einem Minimum Viable Product – kurz gesagt MVP – handelt es sich um eine erste funktionsfähige Iteration eines Produktes, welches frühzeitig den Kunden-, Markt- und Funktionsbedarf deckt.

Der Kunde erhält somit ein Basisprodukt (natürlich voll funktionsfähig!), welches das wichtigste Problem löst. Parallel können die Entwickler und Designer im Hintergrund das Produkt Schritt für Schritt weiterentwickeln, ausbauen und verbessern.

Das Minimum Viable Product eignet sich vor allem zur frühzeitigen Überprüfung von Hypothesen, sodass die finanziellen und zeitlichen Ressourcen nicht unnötig ausgereizt werden.

Mockup

Ein schnelle und kostengünstige Art, visuelle Design Entscheidungen zu treffen.

Ein Mockup wird gestaltet, fast wie der endgültige Produkt auszusehen, aber ist nicht interaktiv. Der Fokus ist auf dem visuelle Design des Produkts. Die Hauptvorteile eines Mockup sind, User Feedback zu bekommen und endgültige Entscheidungen über die Farbgebung, den visuelle Stil und die Typographie zu treffen, bevor die Kodierung und der Launch des Produkts.