Job Stories: Weniger Features, mehr Value und Return

App Features auf Basis von Job Stories

Keine Software kann alles. Der Traum von einer App, die dem Nutzer jeden Schmerz stillt, gibt es nicht. Module und Komponenten sind schön und gut. Aber jede Anwendung kommt an ihre Grenzen.

Wenn wir mit Kunden über Digitalisierung und Apps sprechen, kommt häufig die Frage nach bestimmten Funktionen. „Das muss die App auf jeden Fall können! Das ist wichtig“. Diese Funktionen sind dann meistens ganz eigene Leistungsbereiche der App. So dass die App nicht nur einen Job erledigen soll, sondern zehn. „Wenn es ein CRM gibt, dann müssen wir auch unbedingt den Kalender integrieren.“

Jeder Mensch, der sich in einer bestimmten Situation sieht, sucht eine spezielle Lösung dafür. Jeder Job der erledigt werden muss, braucht seine eigene Art und Weise ihn zu lösen.

Mit jedem Alltagsproblem gehen Sie im besten Fall zu einem Spezialisten. Sie fragen schließlich nicht den Metzger, nach dem Roggenbrot und den Augenarzt nicht nach einer Darmspiegelung.

Und deshalb erledigt die App für Ihre Kunden und Nutzer auch nicht alle Aufgaben, sondern im besten Fall nur eine. Aber diese dann richtig.

Der Zweck Ihrer App muss schon im Design beachtet werden. Das Design formt das Nutzererlebnis. Wer sich Gedanken darüber macht, wann welcher Nutzer eine Anwendung in einem Kontext nutzt, hat schneller und vor allem kostengünstiger die Chance eine sinnstiftende App zu entwickeln. Und damit Funktionen zu entwickeln, die auf eine spezielle Aufgabe einzahlen.

Deswegen eine kurze Übersicht, welche strategischen Fehler bei der App-Planung in KMUs gerne gemacht werden.

✗ Viele Funktionen werden gewünscht und führen zu großen Aufwänden und Kosten

✗ Verschiedene Funktionen zielen nicht auf den gleichen Job ab und senken den gespürten Nutzen für den Enduser

✗ Große Funktionsbereiche erhöhen die Komplexität und Abhängigkeiten von Apps in der App-Entwicklung und damit auch die Kosten und die Wartbarkeit der Anwendung

Um den Frust zu vermeiden und viel Geld zu verbrennen, gibt es Agenturen, die sich auf die agile Entwicklung spezialisiert haben. Wir gehören dazu – wer hätte das gedacht!

Agile App-Entwicklung, die den Nutzer mit in den Designprozess mit einbezieht hat eine wesentlich höhere Erfolgsaussicht. In frühen Prototypen-Phasen werden die Konzepte schon mit den späteren Kunden getestet.

Grobe Fehler im Konzept und in den Vermutungen lassen sich so ausschließen oder zumindest leichter vorhersehen.

Die Job-Stories sind in der Planung der App-Entwicklung ein wesentliches Element, um den Fokus zu behalten.

✅Apps, die einen Job erledigen (Google Maps – viele aber nur tiefe Funktionen im Leistungsbereich der Navigation), haben einen höheren Nutzen für den User und eine höhere Erfolgsaussicht.

✅Klare Abgrenzung in der Leistung durch weniger Features vereinfacht den Support, das Onboarding von Nutzern

✅Job-Stories helfen bei der agilen Entwicklung, den Fokus der Feature-Planung auf eine Aufgabe des Users zu konzentrieren.

✅Die Fokussierung lässt ein höhere Nutzung der Kunden und eine schnellere Marktdurchdringung zu.

✅Je klarer die Aufgabe und der Zweck einer App abgegrenzt ist, desto leichter lässt Sie sich beschreiben und verkaufen.

Eine App für einen Job zu entwickeln, ist wie so oft nicht immer die eine, richtige Strategie. Abwägen zwischen Alleskönner vs. Nischenprodukt ist eben strategisch. Dennoch gibt es für nahezu jedes Nutzerproblem einen sinnvollen und spezialisierten Weg in der App-Entwicklung.

Methoden, die dabei Ihnen dabei helfen, kommen meist aus dem User Experience Design, Business Model Generation oder diversen Innovationsmethoden. Um sich einer Job-to-be-done-App zu nähern lässt sich u. a. mit den folgenden Methoden arbeiten:

  1. Personas
  2. Customer Journey Map
  3. Value Proposition Canvas
  4. Service Blue Print

Wir drücken die Daumen für eine fokussierte App-Entwicklung. Halten Sie User und Jobs im Auge. Bei Fragen sind wir direkt um die digitale Ecke zu erreichen, nur wenige Pixel entfernt.

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